Mutterschutz – die aufregende Zeit vor der Geburt

Mutterschutz – die aufregende Zeit vor der Geburt

Nach einem positiven Schwangerschaftstest gibt es ganz viele Dinge, die sich offensichtlich verändern - die schöne Haut, das breite Grinsen, und der wachsende Bauch. Es gibt allerdings auch Veränderungen der Wahrnehmung. Beispielsweise verändert sich die Zeit-Wahrnehmung und die neun Monate erscheinen zunächst wie eine Ewigkeit. Kaum hat man sich versehen, ist das erste Drittel der Schwangerschaft aber schon vorüber. Die letzten Tage vor dem errechneten Geburtstermin können sich jedoch anfühlen wie eine Ewigkeit. Generell besteht die meiste Zeit der Schwangerschaft allerdings aus langem Warten. Damit muss man erst lernen umzugehen.

Hallo Freizeit! – Raus auf dem Job

Die Warterei erreicht einige Wochen vor dem Geburtstermin ihren Höhepunkt, da ein generelles Beschäftigungsverbot gilt. Werdende Mütter dürfen nämlich sechs Wochen vor dem Entbindungstermin nicht mehr beschäftigt werden. Nach der Geburt des Babys gilt ein Beschäftigungsverbot von acht Wochen. Die Zeit wird auch gerne als Wochenbett bezeichnet. In diesem Zeitraum vor und nach der Geburt endet also der Berufsalltag, und man muss erstmal einen neuen Tagesrhythmus finden. Diese freie Zeit kommt den meisten Schwangeren aber sehr gelegen, weil viele von ihnen in diesen Wochen nicht mehr so leistungsfähig sind, wie noch in den ersten Monaten der Schwangerschaft. Außerdem steigt das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung. Ebenso entwickelt sich auch der Nestbautrieb, da das Baby nicht mehr so lange auf sich warten lässt. Während des Mutterschutzes wechselt sich die Entspannung also mit Tätigkeiten ab.

Auch ein Termin mit deiner Hebamme zu Beginn des Mutterschutzes ist ein guter Zeitpunkt, um letzte Fragen zu Geburt und Wochenbett zu klären.

Was macht man während des Mutterschutzes? 

Nimm dir aber auch Zeit für dich. Und davon bitte nicht zu wenig! Den Satz „Man kommt einfach zu nichts mehr“ wirst du erst richtig nachvollziehen können, sobald dein Baby auf der Welt ist. Wir haben hier eine kleine Liste für dich vorbereitet, die du abarbeiten kannst, um dich selbst ein wenig zu verwöhnen:

  • Mach Dinge, die du lange nicht getan hast: Ließ ein gutes Buch, schau eine spannende Serie, ruf eine alte Freundin an, sortiere Fotos in Fotoalben ein, etc.
  • Zeit für dich: Lass es dir richtig gut gehen und gönne dir Dinge, die dich entspannen. Lasse dir ein heißes Schaumbad ein, buche dir einen Kosmetiktermin oder eine Massage, geh ausgiebig spazieren und lass dich lecker bekochen.
  • Nimm dir Zeit für dein Baby: Richte alles für das Baby her. Besorge die notwendige Erstausstattung und richte das Babyzimmer liebevoll ein.
  • Nimm dir Zeit für deine Familie: Dein Partner und deine Familie freuen sich auf gemeinsame Momente mit dir. Genieße ihre Gesellschaft und teile dein Glück mit ihnen.

Hebammentipp: Auch beim zweiten Kind solltest du den Mutterschutz nochmal intensiv nutzen und dein Erstgeborenes nochmal als Einzelkind genießen.

Genieß diese wundervolle Zeit vor der Geburt und freue dich auf die noch wundervollere Zeit nach der Geburt, wenn du dein Glück in den Händen halten kannst!

 

Eure Aline von emma & noah

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