Schlafentwicklung im 3. Lebensjahr

Schlafentwicklung im 3. Lebensjahr

Das dritte Lebensjahr Deines Kindes bringt oft markante Veränderungen in der Entwicklung und dem Verhalten mit sich, die auch den Schlaf beeinflussen können. Mit zunehmender Unabhängigkeit und einem wachsenden Bewusstsein für die Welt um sie herum, kann der Schlaf Eurer Kinder auf neue Weisen herausgefordert werden. Hier erfahrt Ihr, was Ihr in diesem Jahr erwarten könnt und wie Ihr Eurem Kind helfen könnt, gut zu schlafen.

Veränderte Schlafbedürfnisse

Im Alter von drei Jahren benötigen die meisten Kinder etwa 10 bis 13 Stunden Schlaf pro Tag. Viele Kinder verzichten in diesem Alter auf ihren Mittagsschlaf, was zu einer Verlängerung der nächtlichen Schlafzeiten führen kann. Dies ist auch die Zeit, in der Kinder anfangen können, sich gegen das Schlafengehen zu sträuben, da sie Angst haben, etwas zu verpassen, oder einfach nur länger bei den Eltern bleiben möchten.

Entwicklung von Schlafängsten

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder in diesem Alter beginnen, verschiedene Ängste zu entwickeln, darunter auch solche, die den Schlaf betreffen, wie die Angst vor der Dunkelheit. Diese Ängste sind normal und sollten mit Verständnis und Geduld behandelt werden.

Das Bett als Schlafplatz festigen

Wenn Dein Kind noch nicht in einem eigenen Bett schläft, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diesen Übergang zu fördern. Ein eigenes Bett hilft, Sicherheit und Unabhängigkeit zu fördern, und ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung.

Tipps für besseren Schlaf

Konsequente Schlafenszeiten: Halte auch ohne Mittagsschlaf an einem festen Schlafplan fest. Dies hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus Deines Kindes zu regulieren.

Umgang mit Schlafängsten: Verwende Nachtlichter oder Sicherheitsgegenstände wie ein Lieblingskuscheltier, um Deinem Kind Sicherheit zu geben. Besprecht, was es ängstigt, und versucht, diese Ängste aktiv zu mindern.

Schlafrituale beibehalten: Auch wenn Dein Kind älter wird, können Schlafrituale wie das Vorlesen oder das Hören von ruhiger Musik beim Einschlafen helfen.

Aktivitäten vor dem Schlafengehen: Sorge dafür, dass die Stunde vor dem Schlafengehen ruhig und entspannend ist. Vermeide aufregende Aktivitäten und Bildschirmzeit, um Deinem Kind das Herunterkommen zu erleichtern.

Fortführung des Schlafsacks mit Füßen: Für Kinder, die viel im Schlaf strampeln oder häufig die Decke abwerfen, kann ein Schlafsack mit Füßen weiterhin eine gute Lösung sein. Er bietet ausreichend Wärme und Sicherheit, während Dein Kind die nötige Bewegungsfreiheit behält.

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